12.8.03

Heute stand ganz unser Stadtbezirk Arakawa auf dem Plan. Schon auf dem Hinweg zum Treffpunkt habe ich wieder eine neue Eigenart der Japaner kennengelernt: Einige saßen in einem kleinen Park und angelten dort in angelegten Teichen. Sehr interessant anzusehen.

Das Programm startete im Vergnügungspark von Arakawa. Da Arakawa (angeblich!) nur ein kleiner Bezirk ist, fiel auch der Park recht klein aus. Es gab ein kleines Riesenrad, mit dem wir alle fahren mussten und eine Art Streichelzoo. Ein Vogelhaus konnte man noch betreten und ein Geisterschloss. Und wir sind mit einer Bahn einmal um den Park gefahren. Eigentlich war der Park aber glaub ich eher für kleinere Besucher angelegt. Direkt neben ihm lag dafür ein riesiges Angelgebiet *lol*

Als nächstes fuhren wir zur Suwadai Mittelschule. Auch hier mussten wir am Eingang unsere Schuhe ausziehen und bekamen Hausschuhe. Obwohl Ferien waren, war in der Schule genug los, weil Japaner auch in den Ferien ihre Clubs besuchen. Eigentlich wurden wir nur einmal durch die Schule geführt, in einen Klassenraum gebracht und wir haben uns den schuleigenen Pool angesehen *neid* Das einzig dumme an diesem Pool war aber das er direkt unter dem Dach lag und die Sonne richtig schön draufschien und somit der Raum sehr stickig und warm war. 

Zu Ehren der Freundschaft vom 22. Bezirk in Tokyo und dem 22. Bezirk in Wien fuhren wir zum Donauplatz, bei dem auch die Donaustraße lag. Dort haben wir einen Japaner getroffen, der über uns einen kurzen Film drehen wollte (War der da hinbestellt oder war er nur zufällig da??). Wir unterhielten uns etwas, denn er hat mal in Düsseldorf gewohnt und konnte folglich Deutsch. So klein ist die Welt.

Weiter ging es ins historische Museum. Es war zwar ziemlich klein aber doch sehr interessant. So wie die Leute früher in Japan gelebt haben würd ich ja auch mal gern leben! (Aber wahrscheinlich nur für kurze Zeit *g*)

Die Minamisenju Bibliothek stand auch noch auf unserem Plan. Wir bekamen eine kleine Führung und erläutert, was alles mit einem Buch passiert, bis es von der Bücherei aufgenommen wird und konnten selbst durch die Gänge laufen, aber da das meiste nun mal auf Japanisch war, konnten wir damit eher weniger anfangen

Um 16:30 waren wir schließlich beim Bürgermeister eingeladen. Da saßen wir alle brav am Tisch und ließen uns mal wieder etwas mit Worten beregnen... nicht ganz so spannend, aber durch sowas muss man halt auch durch

Nach diesem Besuch war unser Tag aber auch beendet und wie immer fiel ich halb tot ins Bett, um direkt einzuschlafen. 

12.8.03 21:33

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